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3. Über den Eibgrat

(Spies-Eibgrad-Eichenstruth-Illafeld-Schermshöhe-Spies)

Länge 12,1 km, 305 m auf und ab

Fulminante Wanderung mitten hinein ins Herz der Kuppenalb.
Viele felsige Passagen, teils mit kurzen Kletterstrecken; auf dem Rückweg etwas beschaulicher.

Herrlich zwischen Mai und Ende Oktober; bei Glätte ist entschieden abzuraten. Geeignetes Schuhwerk und etwas Trittsicherheit sind gefordert.

 

bn-Logo  Punkt gelb  Fränkischer Gebirgsweg

 

Ausgangspunkt unserer schönen Wanderung ist die im Süden von Betzenstein gelegene Ortschaft Spies. Der vom Bund Naturschutz errichtete Naturkundliche Rundwanderweg

bn-Logo,empfehlenswerte Broschüre bei Stadt Betzenstein und Markt Plech erhältlich) bringt uns aus der Ortschaft hinauf zum 5pieser Lindenplatz (Naturdenkmal; hier auch Parkmöglichkeit), der früher wie heute ein Ort von ausgelassenen Festen ist. Die vor uns liegenden Waldwege ducken sich unterhalb der Felsabstürze an den Hang. Meist halten sie sich im Wald, gelegentlich aber lugen sie auf die Felder und Wiesen westlich davon.


Fichtenwald umfängt uns, und eine Heerschar von Felsmännchen begleitet uns zu einer Scharte des Eibgrats hinauf. Hier beginnt eine wahre Wanderwonne! Unser Steig klettert die Felsen empor, und bald vergnügen uns die zahllosen Felstürme und -dächer des luftigen Eibgrats. Immer wieder heißt es, die Hände zu Hilfe zu nehmen, um auf die Klippen und Riffe hinauf zu klettern. Etwa eine Stunde verbringen wir hier oben, genussreiche Aussichten und urige Wurzelpfade begleiten uns.


Sehr steil fällt unser Wanderweg die Ostflanke hinunter, und schließlich erreichen wir einen ausgebauten Feldweg, der uns unter der Autobahn A9 hindurch zur Kreisstraße bringt. Etwa hundert Meter weiter nördlich begeben wir uns auf einen fast eben verlaufenden Wiesenweg, und bald darauf führt uns ein gewundener Feldweg am Waldrand entlang die „Willenreuth" hinauf. Ein steiler Wiesenweg bringt uns zum Sattel zwischen Hühnerberg und Vogelherd, und der darauf folgende Waldweg in ein dunkles, felsumstandenes Waldtal. Kurze Zeit später entlässt uns der herrliche Hallen-Buchenwald ins Freie und ein Sträßchen bringt uns ins nahe Eichenstruth.
Hier haben wir uns eine Einkehr verdient, und die ansässige Gastronomie lädt uns dazu ein!

 

Für den Rückweg wählen wir den mit Punkt gelb markierten Wanderweg des Verschönerungsvereins Hohe Reuth. Er steigt auf eine bewaldete Kuppe und schlängelt sich anschließend am Waldrand entlang, bis er recht abwechslungsreich in die kleine Ortschaft Illafeld gelangt. Feldwege bringen uns schließlich zu einem dunklen Fichtenwald; hier wechseln wir bei Tafel 2037 die Markierung auf den Fränkischen Gebirgsweg Fränkischer Gebirgsweg .

 

Der zertifizierte Qualitätsweg führt uns fast eben an den Waldrändern entlang, manchmal in das Dunkel der Fichten eindringend. Später überqueren wir die A9. Kurz nach der Brücke springt unser Weglein auf kleinem Pfad hinunter auf eine Wiese, und kurz darauf kommen wir nach Schermshöhe, das die ganze Woche über zu einer Einkehr einlädt.


Unsere Wanderung erfährt nochmals einen Höhepunkt: Vorbei am Feuerwehrhäuschen von Schermshöhe erklimmt der Fränkische Gebirgsweg auf schmalen Waldwegen die 636 m hohe Hohe Reut mit ihrem Fernsehturm, die höchste Erhebung der Fränkischen Schweiz! Kleine Sträßchen bringen uns wieder hinunter nach Spies, von wo wir aufgebrochen sind. Am Samstag lockt hier ein gemütlicher Biergarten mit Brotzeit und selbstgebackenem Brot.