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4. Auf dem Jakobsweg nach Stierberg

(Betzenst.-Stierberg-Reipertsgesee-Eibenthal-Reuthof-Betzenst.)

Länge 16,7 km, 455 m auf und ab

Ausgedehnte, sehr abwechslungsreiche Wanderung, die uns in den weitgehend unbekannten Südwesten von Setzenstein bringt. Den Rückweg bestreiten wir auf dem Laufer Hüttenweg, der uns mit zahlreichen Naturattraktionen belohnt. Beste Jahreszeit für unsere Wanderung sind die Sommermonate zwischen Juni und September.
Festes Schuhwerk empfehlenswert.

 

 Jakobsweg  Ring Blau      Pfeil grün      BN-Logo      DAV Logo 

 

Auf! Die herrliche Landschaft von Betzenstein lockt! Wir starten am Marktplatz und folgen dem Jakobsweg Jakobsweg, der uns auf raffinierter Trasse durch Betzenstein führt und bald die Wälder des Wasserstein erreicht. Hoch geht es nun! Unser Pfad schlängelt sich durch herrlichen Hallen-Buchenwald, und nach einem kurzen, aber steilen Abstieg gelangen wir in ein stilles,
verträumtes Tälchen - eines von so vielen in der Umgebung von Betzenstein. Waldig, dann wieder am Waldrand wandern wir stets ansteigend am Südrand des Schlossbergs entlang, bis sich an einer Waldecke die Häuser von Stierberg zeigen. Eine frühe Einkehr im Ort (erreichbar mit Markierung Ring Blau) lohnt sich!

 

Für unseren weiteren Weg wählen wir wieder den Jakobsweg Jakobsweg.

Herrliche Pfade und Wiesenwege führen uns in den Wald hinein. Hier verlassen
wir den Jakobsweg und folgen nun dem bereits seit Stierberg mitlaufenden Wanderweg Ring Blau. Recht abwechslungsreich führt uns der Weg durch das Stühbacher Holz, und ein sich verbreiternder Waldweg bringt uns in das ländlich anmutende Reipertsgesee. Nach einer Straßenpassage erreichen wir wieder eines der traumhaft schönen Wiesentäler, mit denen das Gebiet um Betzenstein gesegnet ist...


An einer Kreuzung auf freiem Feld wechseln wir - geradeaus weiter wandernd - auf den Fünf-Tage-Wanderweg des Fränkische-Schweiz-Vereins Pfeil grünund etwa 150 Meter weiter auf den naturkundlichen Pfad des Bund Naturschutz BN-Logo, dem wir nach links folgen. Nach Überquerung der Straße bringt uns letzterer zum gut markierten Laufer Hüttenweg DAV Logo , dem wir wieder links abbiegend von nun an folgen. Zunächst gelangen wir zur Talstation des bekannten und beliebten Spieser Skilifts; später gewinnen wir dem Waldrand entlang allmählich an Höhe, bis wir am Wanderparkplatz von Spies ankommen.


Wir folgen weiter dem Laufer Hüttenweg DAV Logo . In weitem Rechtsbogen eröffnet sich vor uns ein traumhaft schönes Tal, das vor allem im Frühling seine waldumsäumte Blütenpracht zeigt! Es ist der Talabschluss des Eibentals, das zu den Trockentalsystemen des bei Lungsdorf in die Pegnitz mündenden Kipfentals gehört. Dunkler Fichtenwald empfängt uns, und etwas später grüßt uns das Anwesen der idyllisch gelegenen Einöde Eibenthal. Unser Weg erreicht kurz darauf einen Fahrweg, dem wir durch den Wald hinauf nach Reuthof folgen. Jenseits einer markanten Riffkuppe liegt der beliebte Waldgasthof auf einer sonnigen Lichtung und lockt Groß und Klein
mit Biergarten, Brotzeit, Spielplatz und Kleintiergehege.


Die landschaftliche Vielfalt erlebt ab Reuthof nochmals einen Höhepunkt: Dunkle Waldtäler wechseln mit lieblichen Wiesen, steile, mit Thymian und Küchenschelle bewachsene Trockenhänge des Betzensteiner Karsts mit vielgliedrigen Hochflächen, Felsen mit dem saftigen Grün des Offenlands. Nach mehreren Auf- und Abstiegen kommen wir wieder in Betzenstein an, wo wir die gute Küche der Gastronomie zum Abschluss unserer Tour genießen können.