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1. Große Runde auf dem Fränkischen Gebirgsweg

(Reuthof-Plech-Hunger-Klausberg-Reuthof)

Länge 15,7 km, 510 m auf und ab

Ausgedehnte, sehr abwechslungsreiche Wanderung mitten hinein in die Plecher Kuppenalb. Am schönsten ob Mai und in den Sommermonaten zu bewandern.

Gutes Schuhwerk unbedingt erforderlich.

 

M-D Weg   Fränkischer Gebirgsweg   Ring blau

 

Am besten starten wir in Reuthof, etwa 3 Kilometer westlich von Plech. Wir folgen zunächst dem Main-Donau-Weg M-D Weg in Richtung Spies. Er führt uns in ein stilles Waldtal hinunter, wo wir auf den Fränkischen Gebirgsweg Fränkischer Gebirgsweg stoßen, mit dem wir links abbiggend zunächst durch das herrlich lichte Eibenthal wandern. Bald folgen wir ihm einen steilen Hohlweg empor zur drohenden Felskulisse der Schwarzen Ecken. Kurvige Waldwege führen uns durch einen dunklen Fichtenhain. Nach Überqueren der A 9 am Sperbers liegt vor uns der Tannberg, auf dessen einsame Höhen wir auf Waldwegen und später auf Pfaden hinauf wandern. Die Aussicht vom Gipfel ist absolut lohnenswert!    


Durch lichte Dolomitkiefernwälder geht es steil hinab in einen kleinen Sattel. Nach mehreren Abzweigungen erreichen wir den Wald des Großen Bergs. Erneut steigen wir steil auf und treffen nach einer kurzen Kletterpassage auf den Judenfriedhof, eine naturgeschichtliche Besonderheit, dessen Name seinen Ursprung aus dem Volksmund hat. Steil hinunter wandern wir, und an der kurz darauf erreichten Plecher Wand können wir den Sportkletterern bei ihren Künsten zusehen.


Nur wenig später erreichen wir Plech. Dort führt uns der unter Denkmalschutz stehende Etterweg, der diesen alten Markt als Raum mit höherem Rechtsfrieden umschloss und die symbolische Grenze des Plecher Marktrechts kennzeichnete, in die Ortsmitte zurück. Nun ist es Zeit für eine Rast und Einkehr in einem der freundlichen Gasthäuser.


Für den Rückweg bleiben wir auf Fränkischer Gebirgsweg. Der Weg führt uns vorbei am Labyrinth (hier schöne Aussicht) auf das lindenbewachsene Plateau des Gottvaterbergs. Ein steiler Serpentinenpfad führt uns hinunter zum Gänsbauch. Weiter leicht abwärts erreichen wir die A 9, die wir auf der Straße
nach Strüthof unterqueren. Ein Forstweg bringt uns auf den Wurzigberg, auf dessem Höhenrücken wir geraume Zeit entlang wandern. Herrlich abwechslungsreiche Fluren, Wäldchen und Wiesen begleiten uns bis in die kleine Ortschaft Hunger. Hier wenden wir uns mit Ring blau nach links. Die
vor uns liegende Passage erfordert wegen vieler Richtungswechsel etwas Aufmerksamkeit. Über die idyllisch gelegene Ortschaft Klausberg gelangen wir schließlich wieder zurück nach Reuthof, wo wir nochmals einkehren können.