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3. Der Höhlenweg um Plech: zu den Höhlen um Plech

Länge (ohne Geißlochhöhle) 8,5 km, 270 m auf und ab

Länge (mit Geißlochhöhle) 13,5 km, 410 m auf und ab

Abwechslungsreiche, nicht allzu weite Wanderung durch majestätische Nadelwälder und stille Wiesengründe, vorbei an einsamen und geheimnisvollen Höhlen und phantastisch geformten Dolomitfelsen. Bei dieser Tour sollte man unbedingt eine Taschenlampe mitnehmen! Viele naturbelassene Pfade, recht bequem zu bewundern; dennoch ist festes Schuhwerk empfehlenswert.

 

Keil gelb   bzw.   Keil gelb     

 

Unsere Wanderung beginnt am Kirchplatz oder direkt vor den Parkplätzen an der Mehrzweckhalle. Von dort folgen wir der Markierung Keil gelb.  Vom Kirchplatz kommend überqueren wir die Hauptstraße und gehen durch die Schulstraße, vorbei an Schule und Mehrzweckhalle. Am Spielplatz halten wir uns links, biegen nach etwa 120 Meter rechts ab und gehen die schmale Straße bis zur nächsten Querstraße. Wir halten uns links, gehen auf dieser
Straße weiter an der Kläranlage vorbei und bergauf in den Wald. Dieser Weg führt uns durch das Felsmassiv Lieger Berg bis hin zum Naturdenkmal Fleischhöhle. Hier soll ein Dieb in der Zeit um den Ersten Weltkrieg immer wieder Fleischstücke versteckt haben, die er nach den Hausschlachtungen von den Bauern erbeutet hatte.


Unser Weg führt uns weiter aufwärts direkt an den Kletterfelsen vorüber bis hin zu einer Hüll, die von einer kleinen Quelle gespeist wird. Durch den Wald weiter verläuft unser Wanderweg zum Waldrand über die Verbindungsstraße Plech - Neuhaus wieder in den Wald hinein.


Nach etwa 600 Meter biegen wir rechts ab, an dem herrlichen Dolomit-Felsmassiv der Saalburg (Vogelschutzgebiet) vorbei bis hin zu einem Wiesengrund. Dem Waldrand folgend führt unsere Route nach etwa 400 Meter links in den Wald aufwärts zur Saalburggrotte. Die Saalburggrotte ist zwar eine kleine, aber dennoch sehr attraktive Höhle. Kamine, die ins Freie führen, sorgen darin für konstante Temperaturen und verhindern Nässebildung. An den oberen Wänden findet man
Ansätze von Tropfsteingebilden.


Wir wandern zurück in die freie Flur und am Waldrand weiter bis zur schmalen Straße. Hier können wir uns entscheiden, ob wir den kurzen Weg links weiter zur Rohenlochhöhle wählen (auf die man nach etwa 200 Meter trifft), oder einen Abstecher zur Geißlochhöhle unternehmen. (Achtung: vom 1.10. - 1.4. wegen Überwinterung von Fledermäusen geschlossen!)
Die Geißlochhöhle ist 145 Meter lang und relativ gefahrlos zu begehen. Dazu gehen wir an der schmalen Straße rechts auf die Asphaltstraße bis nach Viehhofen zur Ortsmitte. Von hier aus ist der Weg bis zur Geißlochhöhle mit Keil gelbmarkiert. Nach der Höhlenbesichtigung gehen wir den gleichen Weg wieder zurück zur Rohenlochhöhle.

 

Die Rohenlochhöhle besteht aus einer rund 50 Quadratmeter großen Halle mit einem etwa 20 Meter langen Seitengang. Weiter der Markierung gelbes Dreieck folgend, gehen wir nach 200 Meter links die Wiese bergauf und treffen oben rechter Hand, etwas höher gelegen, auf die Raumhöhle. Die Raumhöhle ist eine mittelgroße Höhle mit nur etwa 30 Quadratmeter Fläche, aber mit einer sehenswerten Deckenstruktur. Von der Raumhöhle zurück auf dem Weg, führt der Höhlenweg leicht links am Waldrand entlang. Nach etwa 200 Meter biegen wir wieder links in den Wald ab. Auf den Forstweg treffend können wir uns wieder entscheiden, ob wir den kürzeren Weg links nach
Plech direkt zurückgehen (wieder mit Keil gelb markiert), oder dem längeren Weg rechts folgen, der uns zur Schachthöhle Felsenloch führt.

 

Dazu folgen wir dem Höhlenweg auf dem Forstweg entlang bis zur Staatsstraße. Diese überqueren wir, folgen der Markierung Keil gelb durch den Wald (bei Tafel 5077 halten wir uns rechts) und treffen nach 250 Meter auf das Felsenloch. Von hier aus führt der Weg zurück nach Plech durch den Wald weiter den Hang hinab auf die Forststraße. Hier gehen wir links entlang
und passieren den Parkplatz mit Schutzhütte. Dem Weg weiter folgend biegen wir an Tafel 5089 links ab. Hier gehen wir wieder an der Fleischhöhle vorbei zurück nach Plech zum Ausgangspunkt.