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4. Auf der Plecher Erzweg-Schlaufe zum Fingerstein

(Höfen-Pfaffenhofen-Fingerstein-Plech-Höfen)

Länge 13,0 km, 280 m auf und ab

Angenehme Tageswanderung, die dem Prädikatsweg Plecher Erzweg-Schlaufe in die liebliche Landschaft östlich von Plech folgt. Fast ganzjährig wanderbar, am schönsten jedoch im Frühling, wenn die Buchen aufknospen und die Küchenschelle ihre Pracht zeigt. Viele naturbelassene Pfade, gutes Schuhwerk ist daher anzuraten.

 

Kreuz rot   Punkt blau  Raute gelb

 

Für unsere schöne Wanderung starten wir in Höfen und wenden uns der Markierung Kreuz rot in Richtung Pfaffenhofen zu. Über offenes Land, später auf einem gewundenen Agrarweg, erreichen wir bald Pfaffenhofen (Einkehrmöglichkeit). Gleich am Ortseingang weist uns Tafel 0592 auf die Plecher Erzweg-Schlaufe Punkt blau hin. Der nun beginnende Feldweg ist ein Hochgenuss für botanisch Interessierte, denn an den licht mit Kiefern bestandenen Trockenhängen gedeihen zahlreiche Orchideenarten.

 

Die helle Landschaft kontrastiert mit der dunklen, mit Fichten bestandenen Schlucht, in die unser Weg hinunter führt. Auf halber Höhe springt unsere Markierung plötzlich eine Böschung hinauf, und vor uns liegt ein herrlicher Pfad, der sich durch die lichten Bestände des Hangwaldes zieht.

 

Vorbei an kleinen Waldwiesen und Feldern erreichen wir nach einigen Abzweigungen den imposanten Fingerstein, eine kuriose Felsformation. Weiter am Waldrand entlang, meist leicht fallend, erreichen wir schließlich die verborgene Raumhöhle. Unser Weg führt uns anschließend durch das Engental, eines der längsten Karst-Trockentäler Mitteleuropas. An den steilen Hängen befinden sich mehrere Höhlen, die als typische Karsterscheinungen durch Auswaschungen entstanden sind.

 

Einige Zeit später biegt unser Weg etwas überraschend nach links ab und steigt steil hinauf auf die Hochfläche östlich von Plech. Felder und Wiesen begleiten unseren schönen Weg mit zahlreichen Abzweigungen nach Plech hinein, wo wir über den Etterweg bis in die Ortsmitte wandern. Die gutbürgerliche, preiswerte Gastronomie mit großteils eigener Hausschlachtung lädt nun zu einer Rast ein, die wir uns verdient haben.

 

Den Rückweg bewältigen wir mit Raute gelb in nördlicher Richtung durch die Schulstraße. Bald haben wir die lichten Waldhänge östlich von Plech erreicht. Zunächst etwas steil, später abflachend, zieht sich unser Weg zum ehemaligen Feuerturm, der in früheren Zeiten als Wachturm gegen die immer wiederkehrenden Waldbrände errichtet wurde. Vorbei am dunklen Hammergrünfelsen, der sich in den Wald duckt, kommen wir zurück nach Höfen mit seinen beiden empfehlenswerten Gasthäusern.