Franken Pfalz vernetzt

.

 
Link verschicken   Drucken
 

6. Plecher Allerlei

(Plech-Wirrenloch-Bernheck-Galgen-Plech)

Länge (ohne Wirrenloch) 6,8 km, 130 m auf und ab

Länge (mit Wirrenloch) 9,9 km, 165 m auf und ab

Barrierefreie, ganzjährig begehbare Wanderung, auch bei weniger schönem Wetter, die uns in den Norden des Marktes Plech bringt, und die ganze Palette der Landschaftstypen darbietet. Weitestgehend befestigte, asphaltierte Strö ßchen, im Winter meist geräumt. Kleiner Abschnitt nicht markiert.

 

mit Wirrenloch: Pfeil grün   Wanderweg blau   Ring grün   Raute rot   Pfeil grün

 

ohne Wirrenloch: Pfeil grün   BN-Logo   Ring grün   Raute rot   Pfeil grün

 

Ausgangspunkt unserer Tour ist die Ortsmitte von Plech. Mit Pfeil grün begeben wir uns auf den historischen Etterweg und gehen dann der Straße Am Erzberg entlang. Der Straßenname deutet (wie auch der Ortsname von Plech) auf die sehr frühe Erzverarbeitung in unserem Ort hin. Bequem aber abwechslungsreich führt uns unsere Markierung vorbei am Sportplatz zur Ernsthüll, wo der Sage nach Kaiser Karl IV. die „Pferde saufen ließ".


Mischwald empfängt uns, und wir wandern weiter bis zum kurios geformten Kuckucksloch, eine der zahlreichen Dolomitfels-Formationen in den Tälern rund um Plech. Wenig später, bei Tafel 5040, können wir uns entscheiden, ob wir nach Bernheck den kürzeren Weg über den naturkund-
lichen Lehrpfad BN-Logo oder den längeren Weg über das düstere Wirrenloch wählen. Über den vom Bund Naturschutz gepflegten Naturkundlichen Rundwanderweg informiert eine empfehlenswerte Broschüre, die bei der Stadt Betzenstein und dem Markt Plech erhältlich ist.

 

Um dem längeren Weg zum Wirrenloch zu folgen, setzen wir unsere Tour auf Pfeil grün fort. In dem lichten Tal bleibend, erreichen wir das Naturdenkmal Wirrenloch. Von dort gehen wir ein kurzes Stück zurück, biegen bei Tafel 5087 mit Wanderweg blau rechts ab und gelangen geraume Zeit später nach Bernheck. Für eine Rast haben wir die Auswahl zwischen urig-gemütlichen oder modern-gehobenen Einkehrmöglichkeiten.

 

In der Ortsmitte gehen wir mit Ring grün die Straße weiter abwärts an der Dorfkirche vorbei. Das Gotteshaus St. Sebastian wurde 1952 auf Anordnung des Erzbischöflichen Ordinariats Bamberg für die im Raum Plech angesiedelten Kriegsflüchtlinge und Heimatvertriebenen mit katholischem
Glaubensbekenntnis errichtet und war damals die modernste Dorfkirche in Nordbayern. Der eigenwillige, schlichte Kirchenbau fügt sich in die fränkische Landschaft und steht unter Denkmalschutz. Nach den letzten Häusern biegen wir rechts auf eine kleine Asphaltstraße ein(ohne Markierung). Nach etwa 250 Meter treffen wir links auf das idyllisch gelegene Biotop Brunnhöhe. Bevor in Bernheck die Wasserleitung verlegt wurde, versorgten sich die Bürger aus diesem Brunnen mit Trinkwasser. Wir folgen dem Asphaltsträßchen weiter.

 

Kurz nachdem der Nordic-Walking-Trail einmündet, weist die Markierung Raute rot nach links über Wiesenwege und -pfade zum Galgenberg, wo eine Tafel über die Geschichte des Plecher Richteramtes informiert. Zwischen frühem 15. und ausgehendem 18. Jahrhundert wurden hier Delinquenten am Galgen hingerichtet. Unser Weg führt hinunter zum Sportplatz. Hier wechseln wir wieder auf Markierung Pfeil grün und wandern zurück nach Plech. Nun haben wir die Wahl, in welcher der guten Gaststätten wir einkehren möchten. Lohnenswert ist das auf jeden Fall!