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3. Der Mühlenweg

(Neumühle-Gugelplatte-Zogenreuth-Naturschutzgebiet Leonie-Neumühle)

Länge 6,0 km; auf und ab 110 m

Kleine, aussichtsreiche Halbtagestour, geeignet für das ganze Jahr, besonders reizvoll im Frühling.

 

Mühlenweg

 

Auerbach blickt auf eine stolze industriegeschichtliche Vergangenheit zurück, und der Erzbergbau ist noch in Erinnerung. Die Artefakte der jüngeren Montanindustrie kontrastieren schlagschattenartig mit einer bezaubernden Landschaft, die geprägt ist von der trockenen Kargheit des Karsts, aber auch durch die wasserreichen Täler.


Wir beginnen unsere Tour im nördlichen Stadtteil Neumühle. Unsere Markierung Mühlenweg führt uns zum Wald, wo wir uns rechts halten und bald zum Eingangsschacht der ehemaligen Erzgruben kommen. Eine Wasser liebende Mischvegetation begleitet uns dabei. Nach dem Verlassen des
Mischwalds steigen wir die Hänge der Gugelplatte hinauf. Kurze Zeit später dann schweifen die Blicke über Auerbach. Ein Stichweg führt uns auf die Gugelplatte, einem mit karger Karstvegetation bedeckten Aussichtsberg. Kurz darauf erreichen wir die Ortschaft Zogenreuth.


Von hier aus führt uns der Weg hinunter ins Speckbachtal, vorbei an der ehemaligen Rohrmühle, wo früher der „Rohrmühlgeist" den heimkommenden Zechbrüdern aufgelauert haben soll. Mehrere Infotafeln entlang des Weges geben über die wechselvolle Geschichte Auskunft, die die Mühlen ringsum erlebt haben.


Nach dem Abstieg hinunter ins Speckbachtal folgen wir dem schönen Pfad zur Pfannmühle. Wenig später durchwandern wir das Gehege der Auerochsen auf gesichertem Pfad. Ein neu gebauter Fußweg bringt uns zurück zu unserem Ausgangspunkt.