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3. Unergründlicher Neuhauser Karst

(Velden-Petershöhe-Maximiliansgrotte-Neuhaus-Velden)

Länge 19,3 km; 530 m auf und ab

Kontrastreicher Streifzug durch die einzigartige Korstlandschaft rund um Velden und Neuhaus. Spätherbstliches Licht verleiht dieser Wanderung eine atemberaubende Stimmung und verwegenen Charme. Sehr ausgedehnte und anspruchsvolle Wanderung; vor allem im ersten Teil sind zahlreiche steile Passogen zu überwinden; geeignetes Schuhwerk ist daher unerlässlich.

 

Balken blau   Kreuz grün   Balken grün   Punkt blau   Punkt grün   Kreuz rot   Punkt grün   Kreuz blau

 

Vom Marktplatz Veldens aus folgen wir Balken blau stadtauswärts gen Osten. Ein geheimnisvoller Pfad lockt uns über den „Teufelstritt" den Talhang hinauf, fällt schließlich am Scheitelpunkt zwischen Schrödl- und Gotthardsberg plötzlich ab und führt uns über einen recht steilen Steig empor zur Petershöhle. Über Jahrmillionen hinweg lösten unterirdische Verwitterungsvorgänge diese versteckte Karsthöhle aus dem Kalkgestein heraus. Über einen lustigen und höchst amüsant zu begehenden Felsengrat treffen wir an einem Sattel auf den uns entgegen kommenden Zielwanderweg Kreuz grün .


Wir biegen links ab, folgen dann etwa einen Kilometer enorm bergab und wandern später geruhsam durch dichten Fichten- und Douglasienwald nach Bärnhof. Am Ortseingang empfängt uns  Balken grün  und begleitet uns etwa einen Kilometer in östlicher Richtung zurück in den Wald. Kurz darauf schwenken wir links in einen mit Punkt blau markierten Waldpfad ein, der kurz darauf über
wunderschöne, Optimismus verbreitende Wiesen- und Buschlandschaft ins Distlertal hinunter führt.


Unten wechseln wir auf den karstkundlichen Pfad Punkt grün des Fränkischen Albvereins. Auf unserem Weg reihen sich nun etliche Höhlen und Grotten - allesamt eindrucksvolle Zeugnisse erdgeschichtlicher Entstehungsprozesse - wie Perlen aneinander. An der Maximiliansgrotte, die den größten Tropfstein Deutschlands in ihrem Inneren verbirgt und deren Besichtigung unbedingt empfohlen sei, kann man in der nahen Gaststätte bestens einkehren.


Wir wechseln auf Kreuz rot in Richtung Vogelherd-Grotte. Die imposante, bei jüngeren Leuten sehr beliebte Hallenhöhle beeindruckt durch ihre drohende, nach Norden abgeschlossene Kulisse.


Wir wenden uns erneut dem karstkundlichen Pfad Punkt grün zu und wandern über ruhige Wiesenlandschaft nach Krottensee (gute Einkehrmöglichkeiten!).


Bald darauf bringt uns unser Weg nach Neuhaus, das mit seiner legendären „Kommune", einer Vereinigung selbst brauender Wirte, zu einem Bier lockt.


Falls wir noch nicht zu müde sind, nehmen wir am Bahnhof für den Rückweg die Markierung Kreuz blau . Sie bringt uns über den Oberen Markt und vorbei an der Burg Veldenstein auf die etwas melancholisch anmutende Hochfläche. Alternativ könnten wir auch mit der Bahn zurück fahren.


Wir erreichen später müde und zufrieden wieder die Stadt Velden, von wo wir los gegangen sind.