Franken Pfalz vernetzt

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4. Durchs obere Ankatal

(Velden-Henneberg-Eichenstruth-Geißlochhöhle-Velden)

Länge 15,3 km; 425 m auf und ab

Auf der Spur geheimnisvoller unterirdischer Abflussbahnen erfahren Wanderer den Reiz eines typischen Trockentals der Frankenalb. Ausgedehnte, aber meist bequeme Wanderung, die das ganze Jahr über gut begehbar ist und besonders gut in den Frühling passt. Festes Schuhwerk wegen der Länge der Tour empfehlenswert.

 

Balken blau   Balken grün   Ring gelb   Punkt rot

 

Das Städtchen Velden bildet den Ausgangspunkt dieser abwechslungsreichen Rundwanderung durch die fränkische Karstlandschaft. Vom Marktplatz aus dem Balken blau in Richtung Raitenberg folgend, gelangen wir zunächst westwärts bergauf und erreichen eine spärlich bewachsene Hochfläche.
Nach einem rasanten Abstieg kommen wir in das schluchtartige, dunkle Kipfental. Ähnlich dem rund fünf Kilometer langen Ankatal mündet es als Seitental in das Haupttal der Pegnitz ein und führt nur gelegentlich Wasser, etwa bei Starkniederschlägen und zur Schneeschmelze.


Ein holpriger Pfad schlängelt sich den steilen Hang gegenüber hinauf, durchdringt dichte Fichtenbestände und mündet in eine kleine Straße, die uns ins idyllische Ankatal bringt. Hier nimmt uns Balken grün auf und begleitet uns fortan das ausgesprochen ruhige Tal hinauf. Später biegen wir nach links über die Greens der Golfanlage ab und steigen in einen kleinen Hain, der typisch ist für die sanfte Landschaft hier. Linkerhand zieht die Ortschaft Gerhelm an uns vorüber (Einkehrmöglichkeit im Casino des Golfclubs) und unser Weg führt uns bequem weiter nach Henneberg.


In dem kleinen Ort wechseln wir auf Ring gelb. Der Rundweg des Verschönerungsverein Hohe Reut bringt uns hinauf auf eine felsige Anhöhe und dann auf sanften Feldwegen nach Eichenstruth. Spätestens hier haben wir uns eine zünftige Mahlzeit verdient!

 

Den Rückweg beginnen wir erneut mit Ring gelb. Nach einem etwas unangenehmen Stück Straße gelangen wir wieder ins Ankatal. Es verläuft hier relativ flach und kontrastiert stark mit jener canyonartigen Einmündung ins Pegnitztal bei Rupprechtstegen. Wenig später wechseln wir ein letztes Mal die Markierung, Punkt rot weist uns den Weg.


Angenehm sonnig durch das Ankatal, später einmal kräftig in den Wald aufsteigend, kommen wir zur verborgenen Geißlochhöhle und später, wunderbar kontrastreich, zurück nach Velden.