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2. Wildromantisches Pegnitztal

(Lungsdorf-Rupprechtstegen-Enzendorf-Unterartelshofen-Lungsdorf)

Länge 13,6 km;  390 m auf und ab

Meist bequeme Wanderung im Pegnitztal und über die Hänge der Kuppenalb mit ein paar anspruchsvollen Passagen, die gutes Schuhwerk erfordern. Besonders im Sommer ein Hochgenuss!

 

Balken grün   Kreuz liegend rot   Punkt blau   PP Weg   Kreuz grün

 

Lungsdorf - weithin bekannt für seine idyllische Lage im Pegnitztal - ist Ausgangspunkt unserer erfrischenden Tour. Mit Wanderweg Balken grün wechseln wir auf die östliche Pegnitzseite und folgen den saftigen Wiesen- und Waldpfaden, die sich mit herrlichem Blick auf die imposanten Felsformationen auf der Westseite angenehm kühl und schattig direkt oberhalb des Pegnitz-Ufers entlang ziehen. Auf der lustig dahin plätschernden Pegnitz grüßen uns die Kanuten.


Bald erreichen wir Rupprechtstegen; wir wechseln kurz auf den Albquerweg Kreuz liegend rot und wandern zwischen Bahndamm und Pegnitz zum Bahnhof mit seinem originellen „Rastwaggon", in dem man eine zünftige Brotzeit zu sich nehmen kann.

 

Rupprechtstegen ist im 13. Jahrhundert entstanden, wohl im Zusammenhang mit dem Bau einer Mühle zur Nutzung der Wasserkraft. Der hier beginnende Zielwanderweg Punkt blau geleitet uns wieder auf die Westseite der Pegnitz; bald führt er uns über Blumen übersäte, saftige Wiesen zum malerisch gelegenen Harnbach mit alter Mühle. In heiterem Allegretto wandern wir beschwingt weiter bis nach Enzendorf (Einkehrmöglichkeit).


Der nach dem Landpfleger Paul Pfinzing benannte Rundwanderweg PP Weg, der uns schon seit Harnbach begleitete, ist nun unsere Markierung. Der Wanderweg führt uns auf den Vogelherd, ein vorwitziger Bergsporn, den die Bahnlinie im südlichsten ihrer zahlreichen Tunnel unterquert. Ein
traumhaft schöner Pfad durch die Hangwälder begleitet uns weiter bis zur zu Vorra gehörenden Ortschaft Unterartelshofen, wo wir uns bei Tafel 0503 an der Bahnunterführung dem Jean-Müller-Weg Kreuz grün zuwenden. In der Gaststätte am östlichen Pegnitzufer lässt sich unter Linden ein kühles Bier genießen!

 

Unser Wanderweg steigt von hier aus steil an, zunächst auf einem Fahrweg, später enorm steil auf einem Fußpfad hinauf zum herrlich gelegenen Falkenberghaus der Naturfreunde. Nach einem Gedankenaustausch setzen wir unsere Wanderung fort; weiter bergan steigend erreichen wir geraume Zeit später die einsamen Hochflächen zwischen Pegnitztal und Oberpfalz. Bussarde kreisen über den zahlreichen Waldwiesen und Feldern; die Stimmung erinnert an die Rhapsodien Alexander Borodins.


Nach dem bukolisch anmutenden Weiler Höflas fällt unser Wanderweg. Am Wegrand spitzen Gebäudeteile der Eckert-Werke auf. Plötzlich ändert sich die leicht melancholische Landschaft: Ein Pfad im frischen Grün des Buchenwalds führt uns steil hinunter ins Pegnitztal, und bald erreichen wir Lungsdorf, unseren Ausgangspunkt.