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5. Geheimnisvolle Hartensteiner Berge

(Hartenstein-Petershöhle-Engenthal-Rosstritt-Hartenstein)

Länge 9,1 km; 320 m auf und ab

Nicht allzu lange, aber dafür sehr gehaltvolle Wanderung in die Hartensteiner Berge mit ihrem ausgeprägten Kontrastreichtum. Viele steile und felsige Passagen; gutes Schuhwerk daher dringend anzuraten! Besonders schön in den Sommermonaten und im frühen Herbst.

 

Balken blau   Punkt blau   Kreuz grün   Balken grün

 

Wer die Wildheit der Hartensteiner Berge hautnah erleben will, dem sei die folgende kurze Wanderung empfohlen, die die jähen landschaftlichen Wechsel virtuos darbietet.

 

Wir starten in Hartenstein vor dem Rathaus und folgen der Markierung Balken blau.  Unser Weg folgt der Straße in östlicher Richtung aus der Ortschaft und wendet sich dann auf Feldwegen nach Osten. Der bald erreichte Kreuzweg führt uns hinauf auf den Frauenberg mit seiner kleinen Marienkapelle, einem Ausdruck unverstellter Volksfrömmigkeit.

 

Herrlicher Buchenmischwald begleitet uns auf den Pfaden, die über die Hainkirche einen kleinen Sattel erreichen und uns wieder leicht ansteigend auf den von Dolomitfelsen umringten Grat bringen, der uns später zur Petershöhle führt.     

 

Unterhalb der Petershöhle wechseln wir am Steilhang die Markierung auf Punkt blau in Richtung Engenthal, dem nördlichsten Ortsteil von Hartenstein. Steil abwärts führt uns unser Wanderweg; später gelangen wir zu einer Wegespinne, folgen aber weiter konsequent der Markierung Punkt blau. Wurzelpfade bringen uns durch das mystische Dunkel der Fichtenbestände, und auf sich weitenden Waldwegen erreichen wir schließlich Engenthal, das sich ans Pegnitzufer drückt.

 

Bei Tafel 657 wechseln wir erneut die Markierung: Der hier beginnende Jean-Müller-Weg Kreuz grün führt uns bequem auf dem geschotterten Uferweg neben der Pegnitz entlang.

 

Nach einer kurzen Passage auf der Staatsstraße springt unser Weg auf kleinem Pfad über die Fels durchsetzten Steilhänge am westlichen Pegnitzufer durch lichten Kiefernwald. Wir passieren die Steinbrüche von Neuensorg, wo wir wieder auf die östliche Pegnitzseite gelangen, und folgen einem wunderbaren Pfad durch die dunkle Pegnitzschfucht.

 

Wer möchte, kann eine erholsame Rast in der variantenreichen Gastronomie von Stadt Velden machen. Wir aber wechseln erneut die Markierung; Mit Balken grün gelangen wir auf einem Serpentinenweg über den Rosstritt hinauf auf die Hangschulter.

 

Die vor uns liegenden 1,8 km bewältigen wir bequem durch schönen und abwechslungsreichen Mischwald. Hartenstein ante portas: Nun lässt es sich gut einkehren, denn wir haben eine Rast verdient.