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6. Höhlenträume im Osten von Hartenstein

(Hartenstein-Bismarckgrotte-Grünreuth-Heidenloch-Hartenstein)

Länge 10,8 km; 275 m auf und ab

Kurzweilige, teils spritzige Wanderung durch die Hartensteiner Berge zum traditionsreichen Rinnenbrunn und der Bismarck-Grotte. Gute Schuhwerk wegen der vielen steilen Passagen dringend anzuraten. Die Wanderung ist am schönsten im Herbst, wenn sich die Blätter färben.

 

Punkt rot   Bär gelb   Kreuz grün   Bär blau

 

Eintauchen in die Waldesruhe... Vom Dorfplatz in Hartenstein wenden wir uns dem mit Punkt rotmarkierten Korbmachersteig in Richtung Rinnenbrunn zu; er bildet gleichzeitig auch die Erzweg-Schlaufe Hirschbach. Entschlossen steigt er in die Nordhänge des Hirtenbergs, überquert ein kleines Joch und erreicht den Kreuzweg zum Frauenberg, Herrliche Pfade führen uns zu einem kleinen Sattel, wo wir auf den Albquerweg stoßen. Kurz danach steigen wir, einmal rechts abzweigend, einen enorm steilen Pfad hinunter, der uns in ein dunkles Waldtal führt.

 

Waldesstille umfängt uns. Bei den Katzenlöchern haben wir auf einer felsigen Anhöhe einen wunderbaren Blick auf die bewaldete, buckelige Welt unter uns. Geraume Zeit später erreichen wir den Rinnenbrunn; nur noch ein paar uralte Obstbäume erinnern an das frühere Forsthaus mit

Gastbetrieb.

 

Wer das möchte, kann mit Bär gelb bis zum Eingangsschacht der Bismarck-Grotte, einer bei Höhlengehern beliebten Spaltenhöhle wandern.

 

Ab dem Rinnenbrunn wenden wir uns dem großen Höhlenweg (Bär gelb ) zu. Er führt uns über die stillen Felder und Wäldchen hinauf nach Grünreuth. Mit Kreuz grün erreichen wir sehr bald den kleinen Höhlenweg Bär blau und die empfehlenswerte Gastronomie im Ort.

 

Nachdem wir uns gestärkt haben, begeben wir uns auf den Rückweg mit Bär blau. Er führt uns auf wunderbaren Pfaden empor zum Heidenloch, einer Versturzhöhle auf der felsumringten Hasenleite.

 

Ein steiler Abstieg führt uns in das unter uns liegende Trockental, und leicht ansteigend erreichen wir schließlich wieder Hartenstein.