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1. Die Hirschbacher Ziegenwege

(über die Hirschbacher Höhen)

Länge 6,9 km; 275 m auf und ab

Nicht allzu lange, dafür umso kurzweiligere und - im Wortsinn - kapriziöse Wanderung, auf der man die frühere Weidenutzung der Landschaft um Hirschbach hautnah erleben kann. Beste Jahreszeit:
im Frühling und Sommer (zahlreiche Orchideen!). Gutes Schuhwerk erforderlich, mehrere steile Passagen!

 

Ring grün

 

Hirschbach begrüßt Sie! Die idyllisch gelegene Ortschaft war schon immer der Traum der Nürnberger für das Wochenende. Lassen Sie uns also aufbrechen! Der Ziegenweg lockt...


Wir starten am Hirschbacher Dorfplatz, direkt vor dem Gasthof mit Parkmöglichkeiten und wenden uns der Markierung Ring grün der beiden Ziegenwege zu. Achtung! Die Wege sind nur in einer Richtung markiert! Über das winzige Sträßchen „Sommerseite" gelangen wir vorbei an den Artefakten der alten Mühlentradition zum Sportplatz und folgen zunächst ein kurzes Stück der Straße nach Königstein. Recht bald zweigt unser Weg auf einem Pfad auf die steilen, nordhängigen Wiesen des Berghangs. Mehrere schön gestaltete Informationstafeln bringen uns die Tradition der Ziegen- und Schafbeweidung näher. Der Artenreichtum der Landschaft hat sich nach zwischenzeitlicher Verbuschung erst mit der Wiederaufnahme der Bestoßung wieder entfalten können!


Anhaltend steil geht es nun den Berg hinauf, und auf gewundenen Feldwegen gelangen wir in ein trockenes Hochtal zwischen Lehberg und Schlossberg, auf dem hoch oben Ruine Hauseck thront. Kurz vor Erreichen der Straße wenden wir uns etwas überraschend scharf nach rechts und
wandern auf einen begrasten Hügel. Kurz darauf fällt unser Weg durch Wacholderheide hinunter zur Straße. Etwa 100 Meter oberhalb weist uns unser Weg auf kleinen Pfaden durch die herrlich abwechslungsreiche

Kuppenlandschaft aufwärts. Ein breiter Feldweg führt uns wieder abwärts, und beim Hirschbacher Friedhof wenden wir uns nach links zu unserem Ausgangspunkt.

 

Der kleine Ziegenweg folgt zunächst der Straße nach Loch in mehreren Kurven auf die Hangschulter hinauf. Später entführt uns unser Weg in die stille Landschaft nordöstlich von Hirschbach. Schließlich erreichen wir am Turm einen herrlichen Aussichtspunkt über Hirschbach. Auf schönen Wurzelpfaden gelangen wir zu einem Feldweg, der uns durch lichte Heckenlandschaft steil wieder hinunter nach Hirschbach, wo uns die ansässige Gastronomie zur Einkehr einlädt, bringt.