Franken Pfalz vernetzt

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2. Eschenfeldener Gipfeltour

(Eschenfelden-Ossinger-Königstein-Riglashof-Hohe Zant-Eschenfelden)

Länge 12,8 km; 450 m auf und ab

Nicht allzu lange, dafür aber anspruchsvolle Wanderung über die zwei höchsten Berge der FrankenPfalz - Ossinger und Hohe Zant warten auf uns... Am schönsten in den Sommermonaten; gutes Schuhwerk sehr ratsam, anhaltende und steile An- und Abstiege.

 

Balken rot   Punkt gelb   Balken rot

 

Auf nach Eschenfelden! Der wegen seiner künstlichen Erdgasfelder bekannte Ort ist Ausgangspunkt unserer fulminanten Wanderung. Wir wandern von der Ortsmitte aus mit Balken rot in nördlicher Richtung bergan. Bald biegt unser Weg über eine Rampe neben der Straße hinauf in den lichten Kiefernwald, der so typisch ist für die höher gelegenen Teile der Frankenalb. In mehreren Aufschwüngen bringt uns unser Weg auf den Hochberg; nun säumen schattige Buchen unseren Weg, der sich dicht unterhalb der auftürmenden Felskorona des Hochbergs duckt.

 

Herrliche Wiesen- und Waldabteile wechseln einander, bis sich in einem auslaufenden Hochtal Albquerweg und Pendolino-Wanderweg zu uns gesellen. Zusammen mit den beiden erklimmen wir einen felsbestandenen Buckel und steigen nochmals kräftig bis auf den Ossinger. Die Berghütte hier oben bietet ein zünftiges Vesper; den Aussichtsturm sollte man besteigen, denn die Aussicht von hier ist phänomenal!
 

Weiter unserer Markierung Balken rot folgend, wandern wir zur Ostflanke des Ossinger, die jäh abfällt und uns knapp neben dem Waldrand auf lustigem Steig hinunter auf die reizvolle Hochebene oberhalb von Königstein bringt. Vorbei an Hecken erreichen wir bald darauf den malerischen Markt.


Nachdem wir uns gestärkt haben, nehmen wir den mit Punkt gelb markierten Wanderweg in Richtung Hohe Zant unter die Füße. Die vor uns liegende Passage ist zwar weit weniger spektakulär als der Weg von Eschenfelden bis Königstein, dennoch aber sehr reizvoll: In allmählicher Steigung überwinden wir die europäische Hauptwasserscheide und wandern durch die Weiler Wildenhof und Riglashof, abwechselnd durch Wäldchen und Offenland, mit zahlreichen schönen Aussichten auf die unter uns liegende Frankenalb des Hirschbachtals.


Nach Riglashof gelangen wir in den dunklen Fichtenwald der Nordhänge der Hohen Zant, die sich wie ein liegender Riese vor uns auftürmt. Geraume Zeit später sind wir auf dem Gipfel, und eine deftige Brotzeit mit einem kühlen Bier wartet auf uns in der urigen Hütte.


Für den Rückweg wählen wir wieder den östlichen Albrandweg Balken rot , der hier gleichzeitig auch die Königsteiner Erzweg-Schlaufe bildet. Steil hinunter in den Fichtenwald, entlässt er uns nach anhaltendem Gefälle ins „Katzenloch", ein Hecken bestandenes Hochtal, das ins Etzeiwanger
Reinbachtal ausläuft. Wunderbar wurzelige kleine Pfade führen uns durch Eschen-Mischwald wieder hinunter nach Eschenfelden, wo wir im traditionellen Gasthaus einkehren können.