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3. Durchs Hischbacher Gebirge

(Hirschbach-Prellstein-Neutras-Castell-Fischbrunn-Hirschbach)

Länge 10,5 km; 420 m auf und ab

 

Gehaltvolle, anspruchsvolle, aber sehr schöne Wanderung mit mehreren steilen Passagen. Gutes Schuhwerk unabdingbar. im den Sommermonaten ein wahrer Genuss.

 

Balken grün   Punkt blau   Punkt gelb   Kreuz grün   Balken gelb

 

Ein Muss für Wanderer, die nach Hirschbach kommen, ist der Steig über den Prellstein. Er bildet den Auftakt unserer Wanderung. Wir starten auf dem Heinrich-Scheuermann-Weg Balken grün am Dorfplatz von Hirschbach, gleichzeitig die Hirschbacher Erzweg-Schlaufe. in südlicher Richtung gelangen wir recht rasch hinein in die abwechslungsreiche Landschaft der zentralen Kuppenalb.

 

Der lange und teilweise steile Aufstieg bietet mehr als genügend Möglichkeiten, inne zu halten und die Natur zu genießen. Kurz vor Erreichen des Gipfelplateaus kreuzen wir den Höhenglücksteig, den die „Alpine Gesellschaft Höhenglück" in der Jahren 1932 bis 1937 errichtet hat.


Wer möchte, kann auf dem Gipfelplateau mit Markierung weiße Zwei bis zu den westlichen Abbrüchen oberhalb des Höhenglücksteigs wandern; von hier aus haben wir eine atemberaubende Aussicht über die gesamte westliche Frankenalb.


Flugs windet sich unser Wanderweg  Balken grün  mit einer kurzen Kletterstelle hinauf zum Mittagsfels, über den uns ein herrlicher Felsenpfad hinunter in eine bewaldete Senke und abermals einen Steig folgend über den Gemeindeberg nach Neutras bringt. Hier lässt sich gut rasten?

Lohnenswert ist der Aufstieg zum Neutrasfels, unmarkiert direkt oberhalb der Pension erreichbar.


Vom Parkplatz, den wir eben passiert haben, folgen wir ab Tafel 1250 nun dem Wanderweg  Punkt blau. Herrlich lichter Kiefernwald umfängt uns, und höchst abwechslungereich erreichen wir über Felder die Ostseite des Azelstein, auf dessen Buchen bestandene Höhe uns unser Weg hinauf führt. Bald erreichen wir die wildromantische Felskanzel des „Castell" mit weiten Blicken in die westliche Frankenalb.

 

Ein steiler Abstieg führt uns zum Fuß der Felswände, wo wir uns nach links auf den Wanderweg Punkt gelb  wenden. Vorbei an beeindruckenden Felsabstürzen windet sich unser schöner Wurzelpfad durch die abwechslungsreiche Landschaft. Wir passieren eine Wüstung im Waldesdunkel und erreichen etwa eine halbe Stunde später den mit Kreuz grün markierten Jean-Müller-Weg.

 

Nach rechts abbiegend führt er uns hinunter nach Fischbrunn, wo die ansässige Gastronomie zu einer Einkehr einlädt. Noch auf der Südseite des Hirschbachs wechseln wir erneut die Markierung. Balken gelb begleitet uns nun auf bequemen Waldwegen zurück nach Hirschbach. Hier erwartet uns die
freundliche Gastronomie mit oberpfälzisch-fränkischen Schmankerln.