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5. Durchs stille Reichental

(Hirschbach-Reichental-Großmeinfeld-Loch-Hirschbach)

Länge 9,6 km; 300 m auf und ab

Kurze Tageswanderung, die uns hinein in die Stille des Reichentals bringt, ober auch auf dem Rückweg die ganze Fülle der landschaftlichen Facetten der Hirschbocher Berge zeigt. Viele herrliche Pfade, meist im Wald, mitunter steile Passagen, daher ist festes Schuhwerk Pflicht. Besonders empfehlenswert während der Sommermonate von April bis Ende Oktober, aber auch als Winterwanderung schön.

 

Balken grün   Punkt rot   grün eins

 

Ausgangspunkt zu unserer schönen Wanderung ist der Dorfplatz von Hirschbach. Auf dem Heinrich-Scheuermann-Weg Balken grün wandern wir in Richtung Loch. Sehr bald verengt sich das Reichental zu einer gewundenen Schlucht, die sich kurz darauf jedoch wieder weitet. Genussvoll wandern wir das mäandernde Trockental entlang; der artenreiche Mischwald auf beiden Seiten des Tals wird immer wieder durchbrochen von kleinen Felsgrüppchen und Wiesenabteilen. Später wendet sich unser Wanderweg nach links und steigt durch dunklen Fichtenwald leicht bergan, bis unser Pfad an der Schlangenfichte, einer uralten Baumgreisin, kurz ins Freie tritt.


Erneut umfängt uns der Fichtenwald, und bald stehen wir vor der gähnenden Öffnung des Großmeinfelder Windlochs, einer 60 m tiefen Schachthöhle, die nur mit Spezialausrüstung befahren werden kann. Ein kurzer, steiler Aufstieg bringt uns auf den Lohhügel, wo wir bei Tafel 0674 auf den Korbmachersteig Punkt rot wechseln. Kleine Pfade führen uns auf ihm nach Großmeinfeld, wo uns die fränkischen Delikatessen des Gasthauses locken.


Nachdem wir uns ausgeruht haben, wenden wir uns dem (längeren) Rückweg zu. Rundweg grün eins, der uns bereits ab Hirschbach bis zur Schlangenfichte begleitete, durchquert das obere Reichental, das sich hier als flache Mulde darbietet, und steigt sodann in die Westhänge des wuchtigen Kohlbergs. Saftige Fichten säumen unseren Weg.


Oben wenden wir uns einem kleinen, gewundenen Waldweg zu, der sich zum Pfad verjüngt und als Serpentinenweglein durch die Südwesthänge des Kohlbergs in den Leitgraben hinunter steigt. Recht überraschend erscheint vor uns die kleine Ortschaft Loch, die - wie Großmeinfeld übrigens
auch - zur Gemeinde Hartenstein und damit zu Franken gehört.


In Loch biegen wir nach links ab und folgen etwa einen halben Kilometer der Straße nach Kleinmeinfeld. Endlich biegt unsere Markierung nach rechts ab und folgt einem leicht abschüssigen Feldweg. Kurz vor einer imposanten Kuppe steigen wir nach rechts die Böschung hinauf; ein schöner kleiner Pfad bringt uns auf die felsumstandene Spitze der Kuppe hinauf.
Herrliche Pfade führen uns in eine kleine, von Wäldern umrahmte Wiese. Zusammen mit dem kleinen Ziegenweg Ring grün gelangen wir kurz darauf zum
Turm, von dem aus sich ein traumhafter Blick über die waldigen Hänge des
Hirschbachtals bietet.


Kleine Pfade und Feldwege bringen uns - am Ende recht steil - hinunter auf die Sommerseite und zurück zu unserem Ausgangspunkt.