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1. Kürmreuther Rundweg

(Königstein-Kühloch-Kürmreuth-Lunkenreuth-Döttenreuth-Königstein)

Länge 12,4 km; 420 m auf und ab

 

Sehr abwechslungsreiche und facettenreiche Wanderung, die in die fast unbekannten Ostausläufer der Kuppenalb führen. Viele kurze, aber steile Auf- und Abstiege, teils in felsigem Gelände; gutes Schuhwerk erforderlich. Beste Jahreszeit: im Sommer und Herbst.

 

weiße 20

 

Königstein lockt - nicht nur mit seiner vorzüglich aufgestellten Gastronomie, sondern auch mit seiner unübertrefflich abwechslungsreichen Landschaft, wo die Kuppenalb ihre höchsten Erhebungen hat. Also auf!


Wir starten mit weiße 20 am Marktplatz und wenden uns in östlicher Richtung. Am Ortsausgang nimmt unsere Markierung einen schönen, Hecken umstandenen Feldweg auf, der uns durch eine Senke empor zum Schafberg bringt. Die drohend aufragende Felskulisse gibt uns einen Eindruck der Kö-
nigsteiner Steinberge. Bald schon steigt unser Weg unterhalb der Felsen in eines der vielen dunklen Waldtäler. Leicht auf und ab wandernd gelangen wir zu einer Waldecke, von der aus wir die Häuser der kleinen Ortschaft Loch sehen können. Sehr steil steigt unser Pfad nun hinauf zum Kühlochberg, und über einen der vielen seiner Seitengrate wandern wir bis zur dunklen Öffnung der Kühlochhöhle, die Grabungsfunden zufolge bereits in der Altsteinzeit besiedelt war, vor etwa 10.000 Jahren also, als die Gegend Steppe war. Hier, an der Kühlochhöhle, verlassen wir das übrige Netz der Wanderwege. Mit zahlreichen Windungen nimmt unser Weg, mit leichtem
Gefälle, Kurs auf den Herrenberg.


Wir erreichen die B85 und überqueren sie vorsichtig; auf der gegenüberliegenden Seite vollführt unser Weg eine etwas überraschende Wende und führt über einen steilen Abhang hinauf zu den verlassenen Wäldern des Herrenbergs. Ganz in uns gekehrt, erreichen wir etwas später die Wiesen und Felder der Gemarkung Kürmreuth. Weit schweifen die Blicke über die unter uns liegenden Ebenen der Oberpfalz; am Horizont grüßen die Waldberge des Oberpfälzer Walds. Kurz darauf erreichen wir Kürmreuth, das zu einer verdienten Rast im Landgasthof einlädt.


Der Rückweg, weiter auf weiße 20 , führt uns in ein botanisch hoch interessantes Trockental. Dicht an der Grenze zum Truppenübungsplatz windet sich unser Wanderweg durch die lichte, offene, aber dennoch raffiniert konturierte Landschaft. Immer leicht steigend, erreichen wir schließlich Lunken-
reuth (angenehme Einkehrmöglichkeit). Auf einer Brücke überqueren wir die B85, westlich oberhalb wendet sich unser Wanderweg den karstigen, Kiefern bestandenen Trockenhängen zu. Frauenschuh und Küchenschelle sind keine Seltenheiten hier!


Etwas absteigend gelangen wir in das versteckt liegende Döttenreuth. Nach einer überraschenden Wendung nach rechts steigt unser Weg ein letztes Mal kräftig an und bringt uns auf den nach Osten ragenden Ausläufer des imposanten Döttenbergs. Von hier aus wandern wir in leichtem
Gefälle durch den abwechslungsreichen Wald und erreichen schließlich die mit Balken rot markierte Königsteiner Erzweg-Schlaufe. Durch Felder und Obstgärten kommen wir wieder nach Königstein. Nun heißt es, einkehren und sich ausruhen.