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4. Durch die Königsteiner Berge zur Maximiliansgrotte

(Königstein-Maximiliansgrotte-Rehberg-Königstein)

Länge 12,7 km; 470 m auf und ab

 

Nicht zu weite, allerdings aufgrund der Tasse anspruchsvolle Wanderung zur Maximiliangrotte, die gern mit einem Besuch der Schauhöhle mit dem größten Tropfstein Deutschlands verbunden wird. Herrlich während der Sommermonate, aber auch im Frühjahr. Viele kleine Pfade und felsige Passagen, festes Schuhwerk erforderlich.

 

Balken rot   Balken gelb   Kreuz rot   Punkt gelb

 

Eintauchen in die herrlichen Königsteiner Berge... Wir starten am Marktplatz und wenden uns der Königsteiner Erzweg-Schlaufe (auch östlicher Albrandweg) Balken rot  zu. Der Weg führt uns in östlicher Richtung bis zur 1965 geweihten katholischen Kirche, wo wir bald ins Freie gelangen und vorbei an Obstgärten über Feldern die Karstvegetation des Döttenbergs erreichen. Sehr abwechslungsreich und mit zahlreichen Richtungswechseln wandern wir hinauf; lichte Kiefernbestände begleiten uns. In der Nordseite des Döttenbergs ändert sich das Landschaftsbild: Dunkle, mit Felsrippen durchzogene Buchen-Fichten-Mischwälder prägen das Bild. Wir erreichen einen sanft abfallenden Wiesenweg, der uns mitten hinein in die Königsteiner Berge bringt.


Bei Tafel 3200 wechseln wir die Markierung! 3,7 genussvolle Kilometer sind es auf dem mit Balken gelbmarkierten Exkursionspfad bis zur Maximiliangrotte. Die urtümlich anmutende Felslandschaft rund um uns sieht aus, als habe der Wiener Physiker Stefan Boltzmann ein Gedankenexperiment in Stein gegossen: Der Gravitation zu trotzen scheinen die Felsmännchen, die uns von hier an begleiten. Kleine, felsige Pfade führen uns zunächst auf den
Holledererberg, der fantastische Boulder-Möglichkeiten bietet. Ein wenig später stößt der karstkundliche Pfad zu uns, und wir überschreiten in einer lang gezogenen Kehre die Weißing-Kuppe mit ihren kurios geformten Felsorgeln.


Schließlich erreichen wir die Maxinniliansgrotte; unbedingt lohnenswert ist eine Besichtigung.
Gleich daneben befindet sich ein schmuckes Gasthaus, wo wir uns eine Einkehr verdient haben!


Für den Rückweg wechseln wir auf den zertifizierten Erzweg (Kreuz rot  ), der zunächst noch mit dem Exkursionspfad durch lichten Wald ins Freie gelangt und sich später nach links abzweigend
hinab in ein schönes Wiesen-Tälchen bewegt, wo die sehenswerte Schlierau-Kapelle zu sehen ist.

 

Hier wechseln wir erneut die Markierung: Mit Punkt gelb wandern wir leicht steigend in den Wald; der befestigte Forstweg verjüngt sich, und bald gelangen wir auf einen wunderschönen Pfad, der uns in die felsumsäumten Talabschlüsse unter dem Brändelberg bringt. Ein windungsreicher Pfad führt uns - zuletzt über Holztreppen - auf die Aussichtsfelsen des Rehbergs, von dem aus sich ein schöner Blick auf den Ossinger bietet. Unser Steig erreicht etwas später einen Feldweg im Freien; fast unmerklich überwindet er geraume Zeit später die europäische Hauptwasserscheide, und kurz darauf begrüßt uns der Kirchturm der alten St. Georgs-Kirche von Königstein. Nun freuen wir uns auf ein Bier und eine zünftige Mahlzeit!